11. 11.
2016

Pourekia – eine süße Sünde –

Hier kommt nun der 2. Teil meiner Zyprischen Spezialitäten Reise.
Ach, schön war es: Diese hübschen Häuschen, der Strand, das Meer, die Wärme… Wenn ich nicht dort sein kann, hole ich Zypern einfach für uns her, so einfach ist das!

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Wer mir auf Instagram folgt, hat bestimmt gelesen, dass die Torten auf Zypern für meinen Geschmack fast ungenießbar waren. Vom Aussehen her top, innen flop! Die Füllung bestand immer aus einer identischen Schaummasse, die farblich verändert wurde. Das war nix für mich. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als uns die liebe Elena aus der Taverne Klokkos, obwohl wir schon kurz vorm Platzen waren, köstlichste Pourekia serviert hat. Das sind frittierte Teigtaschen, die mit Anari gefüllt sind. Anari ist eine zyprische Käsesorte aus Halloumi-Molke. In Berlin gibt es sie in griechischen Supermärkten, aber Ihr könnt auch Ricotta nehmen, der ist sogar noch etwas milder. Eine Sünde ist es eigentlich auch  nicht, sie sind schließlich mit Frischkäse gefüllt.
Leider konnte ich in der Taverne kein schönes Foto von den Pourekia machen, weil es schon zu dunkel war. Aber meine sehen ziemlich ähnlich aus… Bilde ich mir jedenfalls ein!
Und zubereitet habe ich sie natürlich nach Elenas Rezept!

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Teig:

  • 4 Gläser Mehl
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 Glas Pflanzenöl
  • 1 Glas kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz

Den Teig gut verkneten und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Anschließend auf einer bemehlten Fläche so dünn wie möglich ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen.

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Füllung:

  • 250 g Anari oder Ricotta
  • 3 Tl Rosenwasser (z.B. Biocompany)
  • 1/2 Tl Zimt
  • 2 Tl Zucker

Zubereitung:

  • Öl zum frittieren
  • Zucker und Zimt

Der Frischkäse und die anderen Zutaten werden mit einer Gabel zerdrückt und auf eine Seite der „Kreise“ gegeben. Diese werden dann zusammengefaltet und und an den Enden mit der Gabel festgedrückt.

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Wichtig ist, dass die Teigtaschen nicht antrocknen. Daher bedeckt sie am besten mit einem feuchten Küchentuch.
Sind alle Pourekia fertig, frittiert Ihr sie in einem Topf oder in der Fritteuse mit geschmacksneutralem Öl, bis sie leicht braun sind. Ich habe Sonnenblumenöl verwendet! Anschließend könnt Ihr sie in der Zucker- und Zimtpanade wälzen und am besten noch warm servieren und natürlich genießen!

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Und dazu gab es für meinen Mann Espresso und für mich natürlich Frappé. Den habe ich im Urlaub ohne Ende getrunken, er war einfach zu lecker. Das Rezept verrate ich Euch am besten, wenn es wieder etwas wärmer ist…

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Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende, vielleicht mit ein bisschen Zypern auf dem Teller! Ich düse gleich nach Hamburg zur Blogst! Konferenz und freue mich auf viel Input und neue und alte Gesichter!

Macht es fein, Eure Sabrina

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