26. 03.
2017

Homemade Bagels

Wie ich auf die Idee gekommen, selbst Bagels zu machen?
Ganz einfach: Ich wurde von zwei nörgeligen Kids darauf hingewiesen, dass die Füllung der Brotdosen für die Schule „voll langweilig“ sei…
Nach ein bis zwei Monaten Schule ohne Ferienunterbrechung kommt dieses Thema immer mal wieder auf den Tisch. Ich versuche ja schon zu variieren. Aber es ist natürlich schwierig, wenn die geschälten Äpfel braun in der Schule ankommen. Da sind sie natürlich ungenießbar! Beeren werden matschig, das Brot schmeckt immer gleich, der Käse war so trocken… Na ja, die eine oder andere von Euch kann davon bestimmt auch ein Lied singen. Also musste etwas Neues her. Nein, keine Anti-Braun Apfelzüchtung, sondern eine gesunde Brotvariante. Ich habe mich für Bagels entschieden. Die sind echt total lecker, saftig und ich habe sie in der Vollwertvariante gebacken. (Zur Strafe) muss ich sie morgen gleich nochmal machen.

Aber auch für diejenigen von Euch, die keine Brotdosen befüllen müssen, sind die Bagels eine tolle Idee zum Wochenendfrühstück oder als Bürosnack. Den Teig könnt Ihr schon am Vorabend zubereiten.

Rezept für 15 Bagels:

  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 500 g Weizenmehl
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g brauner Zucker
  • 20 g Salz
  • 395 ml Wasser
  • 80 ml Rapsöl
  • 2 Eier
  • 4 El Polenta
  • Toppings nach Geschmack

Mischt zunächst beide Mehlsorten, braunen Zucker, Salz und die Trockenhefe. Dann verrührt Ihr die flüssigen Zutaten und verknetet entweder alles oder lasst die Küchenmaschine kneten. Der Teig ist  viel trockener als normaler Hefeteig. Abgedeckt muss er für eine Stunde gehen.

Nun portioniert ihr den Teig, jeder Bagel sollte etwa 110 g wiegen. Dann formt Ihr runde, flache Häufchen, so als ob Ihr Cookies machen würdet. Dann habe ich mit einem Apfelausstecher ein Loch in die Mitte gebohrt und den Ausstecher hin- und herbewegt, damit die Öffnung größer wird. Da gibt es übrigens auch ganz lustige YouTube Videos dazu.

Bringt in einem großen Topf Wasser mit 2 El Zucker zum Kochen und kocht die Bagels darin 2 Minuten (Vorsicht: gebt immer nur so viele Bagels ins Wasser geben, dass sie sich nicht berühren).

Holt die Bagels ganz vorsichtig aus dem Topf, am besten mit einer Schaumkelle, lasst sie dann kurz abtropfen und legt sie auf das mit Polenta bestreute Blech. Jetzt könnt Ihr sie mit etwas Olivenöl bepinseln und bestreut sie entweder mit Mohn, Sesam, Kräutern der Provence oder Sonnenblumenkernen.

Jetzt müsst Ihr die leckeren Dinger nur noch für ca. 15 Minuten im auf 215 °C vorgeheizten Ofen backen, bis sie leicht goldbraun sind.

Da der Bagelteig ja eh Zucker enthält, könnt Ihr sie sowohl herzhaft, als auch süß backen. Ich habe ein paar Bagels einfach mit Rapsöl eingepinselt und dann vor dem Backen mit einer Zucker-Zimt Mischung bestreut. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie lecker die Küche geduftet hat.

Super schmecken die Bagels mit Frischkäse oder Avocado. Der pinkfarbene Aufstrich ist Rote Bete Hummus. Das Rezept veröffentliche ich noch.

Lasst Euch bitte nicht von dem umfangreichen Rezept abschrecken. Es sieht komplizierter aus, als es ist.

Habt einen traumhaften entspannten Sonntagabend,

Eure Sabrina

6 Kommentare zu “Homemade Bagels

  1. Sehr gut – abwechslungsreiches fuer die Brotbox … wird hier auch immer verlangt 🙂

    Sieht wie immer super aus und ich frage dann die Tage mal nach ob es den Kindern in der Schule geschmeckt hat 🙂

    … weiter so !!!

  2. Danke liebe Nicola!! Ja, das hat es, denn heute musste ich schon die 2. Ladung backen:-). Du kannst gerne morgen auf einen Bagel vorbeischauen!
    Liebe Grüße, Sabrina

  3. Sieht sehr, sehr lecker aus.
    Wäre meine Waage nicht gerade so gemein zu mir, würde ich mich direkt heute daran wagen 😉 So warte ich lieber noch eine Woche.
    Liebste Grüße von West nach Ost.

  4. Ach diese dummen Waagen immer…Aber das sind doch Vollwertbagels, die gehen immer! Sonst bringe ich Dir einfach welche mit! Allerliebste Grüße zurück in den Norden aus dem Osten 🙂

  5. Ich hatte gestern das große Glück, zwei frische Bagels als Gastgeschenk zu bekommen.
    Köstlich!! Sie schmecken garantiert nach 2-3 Tagen auch noch gut – man kann also etwas auf Vorrat backen.. (perfekt wäre dafür ja der Thermomix, aber der hat den Weg zu mir noch nicht geschafft;-)
    Danke für das Rezept und die supertollen Fotos, Sabrina. Sie machen Appetit.
    Good Night!

  6. Hallo Miri, das freut mich 🙂 Ich finde aber, ganz frisch und am besten lauwarm mit Butter sind sie ein Traum. Dann machen wir demnächst mal eine Küchengeräte Party bei Dir..! Ganz liebe Grüße, Sabrina

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