19. 06.
2017

Omas Käsekuchen

Es gibt den New York Cheesecake und den japanischen Käsekuchen, der mit weißer Schokolade oder Sahne gebacken wird. Aber diese „Hipster Kuchen“ können auf keinen Fall mit „Oma Helgas Käsekuchen“ mithalten.
Auf vielfachen Wunsch poste ich nun endlich das Käsekuchenrezept meiner Familie. Alle nennen diesen Kuchen „Oma Helga Kuchen“, benannt nach meiner Mama. Aber eigentlich müsste er „Uroma Annas Käsekuchen“ heißen.
So, nun will ich Euch nicht länger mit Familiendetails langweilen, sondern verrate Euch, was das Besondere an diesem Kuchen ist:
Er wird nicht mit Quark, sondern mit Schichkäse gebacken. Schichtkäse wird vor dem Abfüllen nicht wie Quark verrührt, sondern geschnitten und dann in verschiedenen Fettstufen, direkt in die Verpackung geschöpft. Er ist fester und kräftiger im Geschmack als Quark. Der Fettgehalt liegt bei nur 10%.
Der Kuchen wird ganz leicht und fluffig und man kann locker 2 oder 3 Stücken davon essen. Das kann ich bei Käsekuchen, der mit 40% igem Quark zubereitet wird, nicht.

Rezept für den Boden:

  • 150 g Mehl
  • 65 g Butter
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Eigelb
  • 1 El Wasser

Die Zutaten verkneten und in eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser geben. Ich habe eine quadratische Form genommen, die größer war. Daher ist der Kuchen nicht ganz so hoch.

Rezept für die Füllung:

  • 1 Kg Schichtkäse
  • 220 g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
  • 1 Pckg. Vanillesoßenpulver
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 5 Eier

Die Eier werden getrennt und das Eiweiß (gerne könnt Ihr auch das übriggebliebene  Eiweiß vom Boden dazu nehmen) steif geschlagen.
Das Eigelb wird mit dem Zucker verrührt und anschließend werden die restlichen Zutaten verrührt. Am Ende wird das Eiweiß vorsichtig darunter gehoben, damit der Teig fluffig bleibt, und auf den Boden gegeben.

Jetzt wird der Kuchen in den kalten(!) Ofen gegeben und auf der mittleren Schiene bei 170° C für ca. 50 Minuten gebacken, bis er ganz leicht braun ist. Nun wird der Ofen abgeschaltet, aber die Tür öffnet bitte erst, wenn der Käsekuchen abgekühlt ist. So geht Ihr auf Nummer sicher und er sackt nicht ein, sondern behält seine tolle Form. Prima geht das auch über Nacht!
So, ich sollte nicht am Sonntag backen und fotografieren… Meine Familie war so scharf auf den Käsekuchen, dass ich ihn gar nicht mehr ganz fotografieren konnte!

Habt Ihr auch besondere Rezepte, die in Eurer Familie weitergegeben werden?
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Alles Liebe, Sabrina

 

4 Kommentare zu “Omas Käsekuchen

  1. Hm lecker! Ich liebe Käsekuchen 😃Ich backe ihn auch immer mit Schichtkäse. Ich nehme noch 3 Esslöffel Grieß, da wird eh ganz locker.
    Meine Oma hatte noch einen Trick: Kuchen nach der Hälfte der Backzeit Süd dem Ofen nehmen, mit einem Messer vom Rand lösen und 5 Minuten draußen stehen lassen. Dann wieder rein, zu Ende backen und wir bei Dir im Ofen auskühlen lassen.

    Liebe Grüße, Anette

    1. Liebe Anette, Grieß mag ich auch total gerne, aber da kann ich hier nicht so punkten.. Omas Tipps sind doch die besten. Den Kuchen während der Backzeit herauszunehmen ist auch eine klasse Idee. Ich wünsche Dir ein wundervolles, sonniges und gewitterfreies Wochenende. Liebe Grüße, Sabrina

  2. …… ich werde diesen Kuchen bald selbst versuchen….. er ist echt sehr lecker – ich durfte ihn schonmal bei Sabrina kosten, nachdem ich schon viel von „Oma Helgas Kuchen“ gehört habe …… und die Idee mit der eckigen Backform find ich super ….

  3. Liebe Nicola, siehst Du, dann weißt Du ja schon wie lecker er ist. Ich persönlich mag den Rand nicht so. Deshalb ist die eckige Form für mich super: Sieht nett aus und man hat viele Mittelstücke…Viel Spaß beim Nachbacken! Allerliebste grüße, Sabrina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.